Soziale Kontakte trainieren das Gedächtnis
Die 5 L’s, Lernen, Lachen, Laufen, Lieben und Laben, helfen bis ins hohe Alter gesund, fit und geistig rege zu bleiben. Ein Sudoko-Rätsel pro Tag zu lösen ist ja gut und schön. Um sein Gedächtnis bis ins hohe Lebensalter fit zu halten, bedarf es allerdings mehr. “Soziale Interaktion mit anderen Menschen ist die wichtigste Empfehlung”, betont die Neurologin Anita Lechner. Wie eine schwedische Langzeitstudie belegt, beeinflussen menschliche Kontakte den Intellekt. Etwas, das alleine zu Hause bei Sudoko & Co. oft fehlt.
Vielseitigkeit zählt
“Entscheidend ist Vielseitigkeit”, mahnt Lechner zu einer offenen Lebensgestaltung. Egal ob man 25 oder 65 ist. Wagen Sie Neues und investieren Sie in einen Sushi-, Bulgarisch- oder Bauchtanz-Kurs. “Tanzen etwa schult gleichzeitig Gedächtnis, Koordination und Musikalität.” Die Alzheimerforschung hat dazu den Begriff der fünf L’s geprägt – für Lernen, Lachen, Laufen, Lieben und Laben. In punkto Ernährung haben sich Omega-Fett-Säuren als Anti-Aging-Mittel erwiesen.
Trainingsstunde
Wann ist die Zeit reif für Gedächtnistraining? Alzheimer-Experte Reinhold Schmidt: “Bewährt haben sich jene Methoden, die mehrere Ansätze kombinieren; etwa kognitive mit motorischen Übungen.” Sich einfach eine spezielle Gedächtnistrainings-CD zu kaufen, bringe wenig. Denn diese Programme von Neurologen oder Psychiatern brauche man nur bei Defiziten.
Quelle: Kleine Zeitung