Freispruch für den Kaffee
12. März 2013 | Kein Kommentar

In den kalten und dunklen Monaten trinkt man ja bekanntlich noch mehr Kaffee als üblich. Mit mehr oder weniger schlechtem Gewissen. Eng verbunden mit dem Begriff Kaffee sind Polyphenole und das Koffein.

Lesen Sie den gesamten Artikel »
Gesundheit

Ein gesunder Körper hat Freude am Leben. Was Sie selbst tun können, finden Sie hier.

Ernährung

Gesunde Ernährung ist eine der Anti Aging Säulen. Lesen Sie hier, worauf es ankommt.

Bewegung

Hier finden Sie unterschiedlichste Methoden, um sich durch Bewegung fit und aktiv zu halten

Beauty

Anti Aging Beauty, Kosmetik & Pflege – die neuesten Trends und die besten Produkte.

Testberichte

Anti Aging Pflege im Test: Unsere LeserInnen testen für Sie die neuesten Anti Aging Produkte

Home » Bewegung

Probleme im Job verschlimmern Rückenschmerzen

24. Mai 2012 Kein Kommentar

Probleme im Job verstärken RückenschmerzenRückenschmerzen sind speziell bei jenen hartnäckig, die in der Arbeit der Schuh drückt oder die unter Depression leiden. Das berichten australische Forscher am europäischen Orthopädiekongress EFORT in Berlin. “Rückenschmerz in seiner chronischen Form geht vorrangig auf seelische Belastungen und psychosoziale Umstände zurück”, verdeutlicht auch Christian Lampl, Präsident der Österreichischen Schmerzgesellschaft.

Interventionen im Job rechnen sich

Um herauszufinden, was Rückenschmerz chronisch macht oder davor schützt, untersuchten die Forscher um Markus Melloh vom Western Australian Institute for Medical Research Patienten, die wegen Rückenschmerzen beim Hausarzt erschienen. Nach sechs Monaten Behandlung zeigte sich: Gefährdet sind jene, die im Job innerlich resignieren, da sie sich am Arbeitsplatz nicht wohlfühlen. Gibt es Interventionen im Betrieb, schützt das vor Dauerschmerz. Derartige Maßnahmen rechnen sich laut Studie, ersparen sie doch Krankenstandstage, Spitalsaufenthalte sowie Arzt- und Medikamentenkosten.

Dass bei der Therapie auch psychosoziale Probleme erkannt werden müssen, zeigte Mellohs Team anhand der Genesungsverläufe von Rückenschmerz-Patienten. 18 Prozent von 300 Untersuchten wurden als depressiv eingestuft, zudem litt diese Gruppe im Vergleich zum Rest an höherem Schmerzpegel und Funktionseinschränkungen sowie an mehr Berufsstress. Nur bei Nicht-Depressiven verlief die Genesung kontinuierlich und zeigte Besserungen zumindest nach der sechsten Therapiewoche. Bei Depressiven, jedoch auch bei Grüblern und jenen, die Probleme häufig wiederkäuten oder sie aufblähten, war dies oft nicht der Fall.

Wechselwirkung zwischen Körper und Seele

Ende der 1990er-Jahre konnte bei Boeing-Mitarbeitern nachgewiesen werden, dass Rückenprobleme nicht bei mit schweren Gegenständen Hantierenden auftreten, sondern vorrangig bei jenen in schlechten Jobpositionen oder ungünstigen Räumen, berichtet Lampl. Zunehmend setze sich das “biopsychosoziale Schmerzmodell” durch: “Es besagt, dass sich biologische und psychosoziale Ebenen gegenseitig beeinflussen. Die Wahrnehmung und Verarbeitung des Schmerzes sowie seine Bewältigung stehen mit Faktoren wie Arbeitsleid, frühere Misshandlung oder Migration in Wechselwirkung”, erklärt der Schmerzspezialist.

Ebenso wie Studienleiter Melloh für die Rückenschmerz-Behandlung von Depressiven das gezielte Achten auf die seelische Verfassung empfiehlt, fordert auch Lampl eine ganzheitlichere Sichtweise. “Der Weg zu einer eigenständigen Schmerzmedizin muss geebnet werden. Da chronischer Rückenschmerz Hausärzte meist überfordert, braucht es interdisziplinäre Teams mit Neurologen, Anästhesisten, Psychologen und geschulten Pflegern.” Langfristiges Ziel sei allerdings die Prävention, die sowohl bei Kindern – etwa durch ausreichend Bewegung – als auch in der Arbeitsgestaltung ansetzen müsse.

Quelle: pta



Erstellen Sie einen Kommentar!

Fügen Sie Ihren Kommentar hinzu, oder verfolgen ihn auf Ihrer eigenen Seite. Sie können diese Kommentare auch abonnieren via RSS.

Kein Spam. Bitte die Regeln beachten

Sie können diese Tags benutzen:
<a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>

Um Ihren eigenen Avatar zu erhalten registrieren Sie sich unter Gravatar.