Bin ich schon im Wechsel?
Ständig reizbar, nächtelang wach, nah am Wasser gebaut – für solche Probleme wird oft privater oder beruflicher Stress als Auslöser vermutet. Aber bei Frauen ab Mitte 40 kann auch etwas ganz anderes dahinter stecken: Emotionale Achterbahnfahrten sind nämlich eines der ersten Anzeichen für das Einsetzen der Wechseljahre. Und die kommen oft früher als man denkt. Zwar liegt der Zeitpunkt der letzten Regelblutung in Deutschland im Schnitt bei 51 Jahren, doch schon fünf bis zehn Jahre vorher zeigen sich die ersten Symptome der nachlassenden Fruchtbarkeit.
Wenn die Regel unregelmäßig wird
Neben Stimmungsschwankungen sind das vor allem Unregelmäßigkeiten im Zyklus: Die Periode wird deutlich stärker oder schwächer, die Abstände unregelmäßiger, auch längere Pausen sind möglich. Regelschmerzen können sich verstärken, außerdem kann die Brust ziehen oder spannen. Kommen dann die klassischen Wechseljahresbeschwerden wie Hitzewallungen, Schweißausbrüche und Scheidentrockenheit dazu, kann frau sicher sein: “Jetzt bin ich drin.” Unter www.hormontherapie-wechseljahre.de gibt es mehr Informationen zum Thema Wechseljahre und auch einen Selbsttest.
Übermäßige Beschwerden nicht akzeptieren
Während viele Frauen nur mäßig unter der Umstellung leiden, hat etwa ein Drittel erhebliche Probleme damit. Setzt das Klimakterium besonders früh ein, fühlt sich manche Betroffene auch einfach noch zu jung dafür. Bei hohem Leidensdruck kann dann der für die Beschwerden ursächliche Östrogenmangel durch eine Hormonersatztherapie ausgeglichen werden. Als empfehlenswert beurteilen Experten wie Privatdozent Dr. Alexander Römmler, Endokrinologe und Mitbegründer des Hormonzentrums München, dabei die Gabe von Östrogen über die Haut: “Hormongaben können Risiken und Nebenwirkungen haben. Dazu gehören thrombotische Ereignisse, die aber unter der Darreichung eines Östrogen-Gels wie Gynokadin kaum noch vermehrt zu beobachten sind.” Außerdem ist mit Gel eine individuellere und damit niedrigere Dosierung möglich als mit Tabletten und die Leber wird nicht belastet.
