Langsamer altern durch Schwimmen
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Schwimmen verzögert das AlternPositive Auswirkungen auf körperliche und geistige Fitness

Wer regelmäßig schwimmt, hat gute Chancen, seine  Lebenserwartung deutlich zu verlängern. Bis ins Alter von 70 Jahren und länger kann die Bewegung das Nachlassen der natürlichen Körperfunktionen hinauszögern. Blutdruck, Muskelmasse, Blutzusammensetzung und Lungentätigkeit profitieren vom Schwimmen.

Schwimmen schont auch die Gelenke. Da man im Wasser nur rund ein Zehntel seines Körpergewichts zu tragen hat, ist Schwimmen besonders bei Rücken- und Knieschmerzen sehr beliebt. Auch für Menschen mit Übergewicht stellt das Schwimmen eine optimale Möglichkeit dar, Ausdauersport zu betreiben. 

Regelmäßigkeit entscheidend

Das fanden Wissenschaftler vom Institut für Bewegungswissenschaften der Universität Indiana (USA) heraus. Dabei kommt es vor allem auf die Regelmäßigkeit des Schwimmens an, um positive Effekte auf die Gesundheit zu erzielen, die Schwimmstrecke  ist eher zweitrangig.

Schwimmen verzögert das Altern

Die Bewegung kommt jedoch nicht allein der physischen Leistungsfähigkeit, sondern auch der geistigen Fitness zugute: Denn  durch die verbesserte Durchblutung wird das Gehirn verstärkt mit Sauerstoff versorgt. Zudem erfordert die richtige Technik beim Delphinschwimmen ein hohes Maß an koordinativen Fähigkeiten und das stimuliert unser Gehirn.

Zum Vorbeugen von Osteoporose eignet sich Schwimmen allerdings nicht, da man zwar Zug um Zug seine Ausdauer, nicht aber die Kraft trainiert. Der Kraftaufbau ist aber wichtig, um Knochenmasse und -dichte stabil zu halten und so vor Knochenbrüchen zu schützen. Als tägliches leichtes Krafttraining reicht es bereits, Treppen zu steigen, statt den Aufzug zu benutzen oder Wege zu Fuß zu erledigen und das Auto öfter mal stehen zu lassen.