Regelmäßige Bewegung schützt Gehirn
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Geistig fit mit BewegungSport als Anti Aging für’s Gehirn

Wer regelmäßig Sport betreibt, erhöht die Produktion des zerebralen Blutflusses (Grundlage für die Sauerstoff- und Nährstoffversorgung der Nervenzellen des Gehirns) und schützt dadurch sein Gehirn vor altersbedingten Veränderungen. Das fanden Forscher der Universitiy of North Calornia heraus (UNC).

J. Keith Smith und seine Kollegen verglichen dabei die Gehirnscanns von 12 gesunden Erwachsenen im Alter von 60 und 76 Jahren. Die Hälfte der Teilnehmer war sportlich sehr aktiv und machten durchschnittlich 3 bis 5 Stunden Sport pro Woche.  Die andere Hälfte hingegen verbrachte ihren Tag überwiegend im Sitzen und machte durchschnittlich weniger als 1 Stunde Sport pro Woche.

Die Ergebnisse zeigten, dass die bewegungsarmen Teilnehmer deutlich weniger kleine Blutadern im Gehirn hatten und der Blutfluss im Gehirn schwer vorhersagbar war. Bei den aktiven, sportlichen Teilnehmern hingegen konnten deutlich mehr Blutadern im Gehirn nachgewiesen werden und der Blutfluss war ebenfalls verbessert.

„Unsere Ergebnisse zeigen, dass eine deutlich aktivere Lebensweise die altersbedingten Veränderungen im Gehirn positiv beeinflussen kann – vor allem die Blutgefäße und den Blutfluss“, erzählt Feraz Rahman, M.S., der die Ergebnisse der Studie beim Jahresmeeting der Radiological Society of North America präsentierte. „Andere Studien zeigen ebenfalls, dass eine aktive Lebensweise den Abbau der kognitiven Fähigkeiten des Gehirns im Alter deutlich verringern kann.“

Zu den kognitiven Fähigkeiten zählen die Wahrnehmung, das Erkennen, das Denken im Allgemeinen, die Fähigkeit Schlussfolgerungen zu ziehen, zu urteilen, sich zu erinnern, usw.

Fazit: Wer regelmäßig Sport betreibt, hält damit nicht nur seinen Körper fit, sondern auch sein Gehirn.